Was ist Photovoltaik?
Die Photovoltaik (aus photos = Licht und Alessandro Volta, einem der Begründer der Elekrizität) beschäftigt sich mit der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie und ist seit 1958 zur Energieversorgung im Einsatz.
Das Herzstück der Photovoltaik bildet die Solarzelle: In der Solarzelle treffen Sonnenstrahlen auf eine Siliziumschicht, wo sie negativ geladene Teilchen aus den Siliziumatomen herausschlagen.
Die Mehrzahl der Solarzellen werden aus Silizium hergestellt. Das Ausgangsmaterial für Silizium ist Sand ( = Siliziumoxid), das zweithäufigste Element der Erde.
Man unterscheidet zwischen zwei Typen von Solaranlagen:
Inselanlagen
Netzunabhängige, autonome Solaranlagen nennt man Inselanlagen. Der Strom wird in Akkumulatoren zwischengespeichert und steht jederzeit zur Verfügung. Am Tag werden die Akkumulatoren wieder neu mit Sonnenenergie aufgeladen. Dank der Akkus können Inselanlagen mehrere Wochen ohne Licht auskommen.
Netzgekoppelte Anlagen
Netzanlagen speisen die Solarenergie direkt ins öffentliche Stromnetz ein. Der produzierte Strom wird ans Elektrizitätswerk verkauft. Dieser Systemtyp wird auch als Sonnenkraftwerk bezeichnet.